Private Investorinnen und Investoren

Infolge Flüchtlingszuzugs werden nach aktuellen Berechnungen des NRW-Bauministeriums in den kommenden Jahren unter Berücksichtigung der Gewinnung von zusätzlichem Wohnraum „im Bestand“ und der „Nutzung von Leerständen“ rund 120.000 neue Wohnungen benötigt. Eine Herausforderung sowohl für die Kommunen als auch die Wohnungswirtschaft und private Investoren.

Bildquelle: Brüggemann Holzbau GmbH & Co. KG, Neuenkirchen

Bildquelle: Brüggemann Holzbau GmbH & Co. KG, Neuenkirchen

Mit einem deutlich verbesserten Wohnraumförderprogramm wurden im Oktober 2015 die Konditionen für die Neubauförderung in NRW sowohl im allgemeinen Bereich des sozialen Mietwohnungsbaus als auch im Bereich der Förderung des Wohnraums für Flüchtlinge deutlich verbessert. Das Bauen mit Holz ermöglicht privaten Investoren eine schnelle Umsetzung von Bauvorhaben sowie die Errichtung von Wohngebäuden mit hoher Wertigkeit und flexiblen Nutzungskonzepten. Gleiches gilt für „Bauen im Bestand“, eine Stärke des modernen Holzbaus.

 

Für die Umsetzung von Bauvorhaben in NRW zur Unterbringung von Flüchtlingen und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus können private Investoren zusätzlich zu den Services „Hotline“ und der kostenlosen „Fachberatung Holzbau“ im Rahmen der Kommunikationsplattform auf eine umfassende Bieterdatenbank für die Abfrage von Angeboten zur Realisierung von Holzbauprojekten zurückgreifen.

 

Bildqulle: Terhalle Holzbau, Ahaus

Bildqulle: Terhalle Holzbau, Ahaus

Ziel der Bieterdatenbank ist die Sammlung und Aufbereitung eines qualifizierten Angebots der Unternehmen der Holzbaubranche für die Bauaufgaben „Schaffung von Wohnunterkünften für Flüchtlinge“ und „Sozialer Wohnungsbau“. Dies beinhaltet auch die Sammlung und Darstellung des Angebots von Planern und Projektentwicklern. Die Bieterdatenbank informiert über das umfangreiche Angebot der Holzbaubranche und soll den Bauinteressenten die Auswahl unter den derzeit auf dem Markt angebotenen Konzepten und Angeboten erleichtern.

Private Investoren können über das Webportal online geeignete und innerhalb der Datenbank gelistete Unternehmen kontaktieren. Die Herstellung von Kontakten auf Basis des Bieterverzeichnisses soll die schnelle und effiziente Umsetzung von Bauvorhaben zur Unterbringung von Flüchtlingen unterstützen.

Die Nutzung der Bieterdatenbank ist freiwillig und kostenlos. Eine Auftragsvergabe ist über das Webportal nicht möglich!

Wie funktioniert die Bieterdatenbank?

Eintrag Ihrer Bauanfrage

Für die Durchführung Ihrer Anfrage bitten wir Sie sich auf der Kommunikations-Plattform zu registrieren.

Nach Durchführung der Online-Registrierung können Sie über die kostenlose Bieter-Datenbank eine Liste der für Ihre Bauaufgabe geeigneten Anbieter zusammenstellen. Dies erfolgt durch den automatisierten Abgleich Ihrer Anfrage mit den durch die Anbieter in der Datenbank beschriebenen Leistungen. Somit wird eine anonyme und unabhängige Auswahl gewährleistet.

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Welche Empfehlungen geben wir für Nutzungskonzepte von Flüchtlingsunterkünften in Holzbauweise?

  • Die Konzepte sollten hinsichtlich der energetischen Qualität den Anforderungen der derzeit gültigen EnEV entsprechen.
  • Die Vorschriften hinsichtlich des Brandschutzes sind ebenso zu gewährleisten wie die Anforderungen an die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit.
  • Wir unterstützen Dauerbauten, d.h. ganzjährig bewohnbare Wohnlösungen. Das Augenmerk liegt hierbei auf langjährig nutzbaren Lösungen mit flexibler Folgenutzung. Folglich unterstützen wir Bauten mit hoher Werthaltigkeit für den Bauherrn.
  • Bei temporären Wohnunterkünften sollte ein spurloser Rückbau der Gebäude und die Wiederverwendung der Bauelemente an anderen Orten und mit anderem Nutzungszweck möglich sein.
  • Angebote, die ausschließlich als „Garten- oder Sommerhäuser“ konzipiert sind, sind nur für temporäre Bauten (Nutzungsdauer < 2 Jahre) geeignet.

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Kontakt:

Nutzen Sie unsere Hotline, um mit uns in Kontakt zu treten:

02962/8029968
Mo – Do: 9:00 bis 16:00 Uhr
Fr: 9:00 bis 14:00 Uhr

oder per Email:
holzbau@wald-und-holz.nrw.de

Services:

 

Öffentliche Bauentscheider

Die aktuellen Herausforderungen „Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge“ und Sozialer Wohnungsbau durch Holzbaulösungen schnell und effizient in Ihrer Kommune meistern.
Weitere Informationen

 

Unternehmen der Holzbaubranche

Konzepte und Bauleistungen Ihres Unternehmens für das schnelle und effiziente Bauen mit Holz zur Bereitstellung von Wohnunterkünften für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten.
Weitere Informationen

 

Private Investoren

Wohngebäude aus Holz mit hoher Wertigkeit und flexiblen Nutzungskonzepten zur Unterbringung von Flüchtlingen und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus schnell und effizient realisieren und neue Förderprogramme nutzen.
Weitere Informationen

 

Planer & Projektentwickler

Planungsleistungen für das ganzheitliche Bauen mit Holz zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten und Projekte entwickeln. Komplexe Aufgaben beim Bauen mit Holz bewältigen und Lösungen erarbeiten.
Weitere Informationen

Fachberatung Holzbau

Nutzen Sie die individuellen und Beratungsleistungen der Holzbau-Fachberater für die Umsetzung Ihrer Holzbauprojekte.
Weitere Informationen

Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.