Ministerin Schulze Föcking eröffnete „Trainingshaus Holz“ in Olsberg

Ministerin Schulze-Föcking bei Ihrer Eröffnungsrede

Umweltministerin Christina Schulze Föcking will die Quote im Holzbau langfristig erhöhen. „Holzbau ist nicht nur gut für die Umwelt und das Klima, sondern steht auch für eine starke Wertschöpfungskette Forst – Holz „, sagte sie anlässlich ihres Besuchs im Zentrum Holz in Olsberg. Dort eröffnete sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Holzbranche das neue „Trainingshaus Holz“. In Südwestfalen, einer bundesweit bedeutsamen Schwerpunktregion der Forst- und Holzwirtschaft, haben sich in Olsberg unter dem Dach des Zentrums Holz vor fünf Jahren Akteure und Verbände der Holzbranche zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Auch das Land NRW ist mit seinem Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen an dem Projekt beteiligt.

Das Zentrum Holz unterstützt und fördert durch seine Kernaufgaben Wirtschaftsförderung, Fortbildung, Forschung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit die gesamte Wertschöpfungskette Holz. Es hat sich die Steigerung der Holzverwendung im Bauwesen und die Steigerung der Wertschöpfung in der Holzbranche in NRW zum Ziel gesetzt. „Die Akteure haben schon früh die Zeichen der Zeit erkannt und mit dem Zentrum Holz einen Leuchtturm für den Holzbau geschaffen“, sagte die Ministerin. „Ich bin beeindruckt von den Räumen und der Passion, mit der hier für den Baustoff Holz geworben wird.“

Im Mittelpunkt ihres Besuchs stand die Eröffnung des neuen Trainingshaus, das den Einsatz und die Verwendung moderner Holzbausysteme und Holzbauprodukte zeigt. „Wir als Landesregierung haben die Errichtung finanziell unterstützt und damit unterstrichen, dass wir nicht nur reden, sondern uns auch tatkräftig engagieren“, sagte Ministerin Schulze Föcking. „Unser neues Trainingshaus steht für die Aus- und Weiterbildung im Zimmererhandwerk und Holzbaugewerbe sowie für Produkt- und Anwenderschulungen zur Verfügung. Gleichzeitig dient es der Information von Architekten und Ingenieuren sowie privaten und öffentlichen Bauherrn“, sagte Christoph Haaben, Clustermanager des Clusters Informations- und Demonstrationszentrum HOLZ e.V. (Cluster I.D. Holz e.V.).

Ein Schwerpunkt der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz liegt im Bauwesen. Zwischenzeitlich hat sich der Holzbau zum Zugpferd für die Holzverwendung entwickelt. So stieg bundesweit die Anzahl der Beschäftigten im Holzbau innerhalb von zehn Jahren um mehr als zehn Prozent. Nach Erhebungen des Thünen-Instituts erwirtschaften im Cluster Forst & Holz NRW 163 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro pro Jahr. „Holzbau bietet Chancen für den Absatz von heimischen Holz, stärkt die regionalen Säge- und Holzindustrie und sorgt für Beschäftigung im Handwerk“, sagte Ministerin Schulze Föcking und wies auch auf die positiven Effekte von Waldwachstum und Holznutzung auf das Klima hin. „Dadurch werden die CO2-Emissionen in NRW um circa 18 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert. Das sind etwa sechs Prozent der nordrhein-westfälischen Treibhausgasemissionen.“

Pressekonferenz mit Ministerin Schulze-Föcking, Michael Arns, Vizepräsident AKNW, Wolfgang Fischer, Bürgermeister Stadt Olsberg, Matthias Eisfeld, Vorsitzender Landesbeirat Holz

Unter dem gemeinsamen Dach des Zentrums Holz wurden am Standort Olsberg starke Netzwerkstrukturen für den Sektor Forst und Holz entwickelt – nachstehende Institutionen haben dort ihren Sitz:

  • Landesbeirat Holz NRW e.V.
  • Innungsverband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Westfalen
  • CO2-Bank zur Dokumentation der CO2-Reduktion durch Holzverwendung
  • Wald und Holz NRW, FB Holzwirtschaft, Forschung, Klimaschutz
  • Informations- und Demonstrationszentrum HOLZ (I.D. HOLZ) – Cluster I.D. HOLZ

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Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.