Holz – Zurück in die Stadt

Etwa 80 Teilnehmer aus Politik, Wohnungswirtschaft, Verbänden, Planung und Handwerk trafen sich am 23.03.2017 in Essen in den Räumen des Ruhrverbandes zu der Fachtagung „Holz – zurück in die Stadt“

Initiiert durch den VDW Rheinland Westfalen und das MKULNV stand die Veranstaltung thematisch ganz im Zeichen des Bauens mit Holz als Möglichkeit der innerstädtischen Wohnraumschaffung und den hiermit verbundenen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen.

Die novellierte Landesbauordnung NRW (BauO NRW), die in ihren wesentlichen Teilen Ende 2017 in Kraft treten wird, eröffnet neue Möglichkeiten für den mehrgeschossigen Holzbau in Nordrhein-Westfalen, insbesondere hinsichtlich der neuen Gebäudeklassen und daraus entstehenden Anforderungen an den konstruktiven und vorbeugenden Brandschutz.

Moderiert von der Journalistin Judith Schulte-Loh wurden zahlreiche, sehr informative Impulsvorträge gehalten, u.a. durch den Parlamentarischen Staatssekretär Horst Becker, MKULNV NRW zum Thema Klimaschutz und Wohnungswirtschaft in der modernen Stadt und Regierungsrat Michael Schleich, MBWSV NRW zum Thema Novellierung der BauO NRW.

Praxisbeispiele, vorgestellt durch die Planer und Bauherren, zeigten auf, wie guter, mehrgeschossiger, Wohnungsbau unter Verwendung von vorgefertigten Holzelementen schnell und wirtschaftlich gelingen kann.
Über Einzelaspekte wie Liefersicherheit, Kostenstrukturen, Bauzeiten und Wirtschaftlichkeit diskutierten anschließend Experten aus verschiedenen Branchen.

Fazit: Der Holzbau bietet hervorragende Möglichkeiten, um Wohnraumknappheit, temporär oder langfristig, zu begegnen. Holzbau kann schnell und flexibel, besonders im Hinblick auf Nachverdichtung in Ballungszentren, dabei helfen moderne und soziale Wohnangebote zu schaffen.
Das Team von Wald und Holz NRW – Holzbauten für Flüchtlinge, war auf Wunsch der Veranstalter mit einem Informationsstand vertreten.

Vortrag Parl. Staatssekretär H. Becker – Bild: VDW F. Kruska

Abschlussdiskussion – Bild: VDW F. Kruska

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Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.