Hohe Beteiligung bei Wettbewerb zu seriellem Bauen

serielles bauen - bauen mit holz

Von links: Marcus Becker, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB); Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer; Bundesbauministerin Barbara Hendricks; Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen Quelle: BMUB/Inga Kjer

 

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat in Funktion der Vergabestelle gemeinsam mit Partnern aus dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Auftrag seiner Mitgliedsunternehmen eine Rahmenvereinbarung mit Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt mit dem Ziel, eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten in serieller und modularer Bauweise mit Planern und Baugewerbe gemeinsam abzuschließen. Es gilt, Wege zu finden, rasch und kostengünstig entsprechend qualitätsvollen, nachhaltigen, stadträumlich- und sozialverträglichen Wohnraum zu schaffen.

Im Rahmen der Ausschreibung können beispielsweise

  • bauausführende Unternehmen in Bietergemeinschaft mit freischaffenden Architekten und bauvorlageberechtigen Ingenieuren,
  • bauausführende Unternehmen mit eigenen Architekten oder bauvorlageberechtigten Ingenieuren oder Wohnungsunternehmen oder
  • Wohnungsunternehmen in Gemeinschaft mit bauausführenden Unternehmen, mit eigenen Architekten oder bauvorlageberechtigten Ingenieuren

zusammenarbeiten.

Durch die starke Verzahnung von Architekten und Fachplanern, bauausführenden Unternehmen und Wohnungsunternehmen sollen innovative serielle und modulare Lösungen für den Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten mit hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität zu reduzierten Baukosten und unter Berücksichtigung baukultureller Belange entwickelt werden.

Bei dem grundsätzlich technologieoffenen Ausschreibungsverfahren steht die Entwicklung und Realisierung zukunftsfähiger Wohnkonzepte in serieller und modularer Bauweise im Fokus, die mit hoher architektonischer Qualität für die jeweiligen Nutzungserfordernissen variabel ausgerichtet werden können. Dabei sind wirtschaftliche sowie Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Temporärer Wohnungsbau ist nicht darunter zu fassen. Die Wohnbauten sollen dabei so flexibel sein, dass sie an unterschiedliche Standortbedingungen angepasst werden können.

Auch in Nordrhein-Westfalen sind bereits mehrere Projekte in serieller bzw. modularer Bauweise entstanden. Der Baustoff Holz eignet sich in besonderem Maße für die zeitsparende Vorfertigung.

Weiterführende Informationen:

http://web.gdw.de/wohnen-und-stadt/serielles-bauen/3570-seriellesbauen
http://www.bmub.bund.de/buendnis-wohnen/
http://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/bundesbauministerium-und-wohnungswirtschaft-geben-startschuss-fuer-mehr-serielles-bauen/

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Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.