Bezahlbarer Wohnraum – kostengünstig, sozial und städtisch

Themenblock der Wohnungswirtschaft auf dem Kongress EBH

Am 18. und 19. Oktober 2017 lud das Forum Holzbau zum zehnten Mal nach Köln zum Europäischen Kongress „Effizientes Bauen mit Holz“ (EBH) ein. Die Konzentration auf das Trendthema „Bauen mit Holz im urbanen Raum“ hat der zweitägigen Fachveranstaltung eine erneute Steigerung der Besucherzahlen gebracht.

Warum das „urbane Bauen mit Holz“ von zentraler Bedeutung für die künftigen Bauaufgaben ist, machten die Impuls- und Eröffnungsreden deutlich: Der Holzbau ist inzwischen politisch verankert und es besteht allgemein ein großes Förderinteresse. Geschuldet ist das vor allem der Klimaschutz-und Nachhaltigkeitsdebatte. Aber auch der demographische Wandel, die veränderten Platzbedürfnisse, die Zuwanderung und der Trend zur Rückkehr in die Stadt bewirken einen erhöhten Wohnraumbedarf in den Ballungsräumen.

Vor dem Hintergrund eben dieser aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen stand insbesondere der durch den VdW-RW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen)  initiierte und moderierte Themenblock „ Bezahlbarer Wohnraum – kostengünstig, sozial und städtisch“ im Focus, da gerade hier anhand der gezeigten Best-Practice-Beispiele deutlich wurde, wie mit den unterschiedlichen Holzbausystemen auf die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in den Ballungszentren, z.B. mit Aufstockung oder Nachverdichtung, reagiert werden kann.

Podiumsdiskussion Themenblock „Bezahlbarer Wohnraum – kostengünstig, sozial und städtisch“ Bild: WuH

In vier Beiträgen, unter anderem von Alexander Rychter, Vorstand des VDW und Stawros Chatzoudis, Planer bei der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft wurden anhand von erfolgreich umgesetzten Projekten wie z.B. einer Nachverdichtung in Modulbauweise in Bochum oder der Parkplatzüberbauung am Dantebad in München die Potentiale und Chancen des Holzbaus im Wohnungsbau geschildert. In der anschließenden, durch Frederik Kruska, VdW, moderierten Podiumsdiskussion bestand die Möglichkeit für Rückfragen und Ergänzungen.

Parkplatzüberbauung am Dantebad, München – Bild: Roland Weegen

Als Mitveranstalter, aber auch mit einem eigenen Beratungsangebot, war das Holzbau-Team des Fachbereichs Holzwirtschaft, Forschung, Klimaschutz mit einem Infostand rund um das Thema Bauen mit Holz ebenfalls auf dem EBH vertreten und konnte die Inhalte des Kongresses um fachliche Auskünfte ergänzen.

Login

Sie sind bereits auf unserer Kommunikations-Plattform registriert?

Dann können Sie sich hier einloggen:

Login

Kontakt:

Nutzen Sie unsere Hotline, um mit uns in Kontakt zu treten:

02962/8029968
Mo – Do: 9:00 bis 16:00 Uhr
Fr: 9:00 bis 14:00 Uhr

oder per Email:
holzbau@wald-und-holz.nrw.de

Services:

 

Öffentliche Bauentscheider

Die aktuellen Herausforderungen „Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge“ und Sozialer Wohnungsbau durch Holzbaulösungen schnell und effizient in Ihrer Kommune meistern.
Weitere Informationen

 

Unternehmen der Holzbaubranche

Konzepte und Bauleistungen Ihres Unternehmens für das schnelle und effiziente Bauen mit Holz zur Bereitstellung von Wohnunterkünften für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten.
Weitere Informationen

 

Private Investoren

Wohngebäude aus Holz mit hoher Wertigkeit und flexiblen Nutzungskonzepten zur Unterbringung von Flüchtlingen und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus schnell und effizient realisieren und neue Förderprogramme nutzen.
Weitere Informationen

 

Planer & Projektentwickler

Planungsleistungen für das ganzheitliche Bauen mit Holz zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten und Projekte entwickeln. Komplexe Aufgaben beim Bauen mit Holz bewältigen und Lösungen erarbeiten.
Weitere Informationen

Fachberatung Holzbau

Nutzen Sie die individuellen und Beratungsleistungen der Holzbau-Fachberater für die Umsetzung Ihrer Holzbauprojekte.
Weitere Informationen

Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.