Gründung & Fundamente

Unter der Gründung versteht man die konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden. Als Gründungsebene wird nur die Fläche bezeichnet, die dem Umriss der Bodenplatte und/oder den Außenkanten der Fundamente entspricht und damit die vertikale Last des darüberliegenden Gebäudes in den Boden (Baugrund) abträgt. Im Regelfall wird die Gründungsfläche als ebene Fläche hergestellt. Innerhalb dieser Fläche entsteht die spätere Bodenplatte.

Ein wesentlicher Teil der Gründung ist das Fundament. Fundamente dienen der schwingungsfreien und frostsicheren Lagesicherung und dem Lastabtrag der darüber befindlichen Bauteile, also der Bodenplatte und darüber den Stützen des Gebäudes.

Hinsichtlich der Fundamentierung sind mehrere Varianten denkbar. Bei temporären Bauten bieten sich reversible Fundamente an. Diese können entweder aus „betonfreien“ Einzelfundamenten bestehen oder aus Stahlbeton-Fertigteilen, die beim Abbau des Bauwerks wieder zerlegt und entfernt werden können.

Für Dauerbauten haben sich Streifenfundamente aus Stahlbeton, seien es vorelementierte Fertigteile oder in Ortbetonbauweise gegossene Fundamentbalken oder Punktfundamente gegenüber den traditionellen Grundmauern durchgesetzt.

Grundsätzlich und, je nach Bauaufgabe, wird zwischen folgenden Fundamenttypen unterschieden:

  • Einzelfundamente oder Punktfundamente
  • Streifenfundamente
  • Plattenfundamente oder Sohlplatten

Bei auf dem Gelände aufliegenden Sohlplatten ist der Spritzwasserschutz im Sockelbereich detailliert zu planen, um die Dauerhaftigkeit des Holzgebäudes sicherzustellen.

Statisch relevante Tragstruktur auf Bodenplatte und Punktfundamenten – Quelle: Vonovia SE

Statisch relevante Tragstruktur auf Bodenplatte und Punktfundamenten – Quelle: Vonovia SE

 

Punktfundamente und Sohlplatte im Bereich des Aufzuges – Quelle: Vonovia SE

Punktfundamente und Sohlplatte im Bereich des Aufzuges – Quelle: Vonovia SE

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Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.