Vorteile der Holzbauweise

  1. Hoher Vorfertigungsgrad ermöglicht kurze Bauzeiten
  2. Moderne Holzbauweise erfüllt höchste Energiestandards
  3. Langlebigkeit von Holzbaukonstruktionen
  4. Holzbauten bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
  5. Klimafreundlichkeit der Holzbauweise
  6. Angenehmes Raumklima

1. Hoher Vorfertigungsgrad ermöglicht kurze Bauzeiten

Holzbau ist schnell. Der Holzbau zeichnet sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus. So ist es möglich, in kurzer Zeit Gebäude mit sehr hohen Qualitätsstandards zu realisieren, ohne dass Einschränkungen bei Komfort oder Energieeffizienz entstehen. Bauelemente werden mit modernster Technik, wetterunabhängig und präzise im Holzbaubetrieb hergestellt. Eine mehrmonatige Trockenphase des Rohbaus entfällt und neuer Wohnraum kann so in kurzer Zeit fertiggestellt werden.

2. Moderne Holzbauweise erfüllt höchste Energiestandards

Holzbau ist effizient. Mit Holzbausystemen können die aktuellen Anforderungen an die Energieeinsparverordnung (EnEV2016) eingehalten werden. Dazu sind keine dicken Wände notwendig, sodass die zur Verfügung stehende Baufläche optimal als Wohnfläche genutzt werden kann. Die moderne Holzbauweise gewährleistet hervorragenden Wärmeschutz und darüber hinaus Energieeinsparungen beim Bauen und Wohnen. Durch die Einhaltung der ENEV können zum Beispiel Bauten zur temporären Unterbringung von Flüchtlingen von den Kommunen mit wenig Aufwand zu Studentenwohnheimen oder Kindertagesstätten umgenutzt werden.

3. Langlebigkeit von Holzbaukonstruktionen

Holz ist langlebig, was oftmals unterschätzt wird. Es lassen sich zahlreiche Beispiele von Holzhäusern finden, die über 800 Jahre alt sind. Dies wird durch verschiedene Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel konstruktiven Wetterschutz, zusätzliche Lüftungssysteme und den Einsatz geeigneter Holzarten und Holzprodukte für spezifische Bauaufgaben ermöglicht; oft ohne den Einsatz von Chemikalien.

4. Holzbauten bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Holz ist ein flexibler Baustoff. Grundrisse und Raumaufteilung lassen sich mit wenig Aufwand an bestehende Gegebenheiten und Nutzerwünsche anpassen. Auch wenn herstellerbedingte Rastermaße durch Bauplatten und Dämmstoffe vorgegeben sind, müssen sich daraus nicht zwangsläufig standardisierte Grundrisse ergeben.

Holz ist ein leichter, hoch belastbarer Baustoff. Dies bringt zahlreiche Vorteile beim Bauen im Bestand und insbesondere für die Aufstockung von Bestandsgebäuden in Regionen mit begrenztem Baugrund. Neuer Wohnraum kann so ökologisch und ökonomisch sinnvoll geschaffen werden, bei gleichzeitiger Einbindung bereits vorhandener Infrastruktur.

5. Klimafreundlichkeit der Holzbauweise

Holz ist dreifach klimafreundlich. Zum einen wird während des Wachstums eines Baums Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre in Form von Kohlenstoff im Holz gebunden und zum anderen durch die stoffliche Nutzung des Holzes langfristig der Atmosphäre entzogen. Zudem werden Emissionen eingespart, die bei der Herstellung deutlich energieintensiverer Baustoffe wie Stahl und Beton entstehen, und so der CO2-Ausstoß reduziert (Substitutionseffekt). Laut Thünen-Institut werden allein durch die Substitution jährlich bis zu 57 Millionen Tonnen CO2 in Deutschland eingespart.

6. Angenehmes Raumklima

Holz ist wohnbehaglich, denn es ist diffusionsfähig, absorptionsfähig, schadstoffarm und optisch ansprechend. Durch diese Eigenschaften entsteht im Holzbau ein angenehmes Raumklima mit einer stabilen relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent, ein optimaler Wert für das Raumklima. Darüber hinaus werden durch die konstante Luftfeuchtigkeit größere Temperaturschwankungen verhindert.

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Die aktuellen Herausforderungen „Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge“ und Sozialer Wohnungsbau durch Holzbaulösungen schnell und effizient in Ihrer Kommune meistern.
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Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.