Wohnungsbau

Dank des modernen Holzbaus können hochwertige Wohngebäude mit flexiblen Nutzungskonzepten für eine langjährige Nutzung geschaffen werden, aber auch schnell realisierbare Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge bereitgestellt werden. Eine besondere Stärke des Holzbaus, der hohe Vorfertigungsgrad, kommt hier besonders zum Tragen, da Bauvorhaben besonders zeitnah realisiert werden können.

Quelle: Terhalle Holzbau

Quelle: Terhalle Holzbau

 

Holzbau im städtischen Siedlungsgebiet

Aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels ist attraktiver und bezahlbarer Wohnraum in Städten wichtiger denn je. Beim Bau müssen die aktuellen bautechnischen Anforderungen und die der Energiewende beachtet werden. Infolge der immer knapper werdenden Bauflächen nehmen die Erweiterung vorhandener Bauten durch Anbau und Aufstockung und das Schließen von Baulücken eine zentrale Schlüsselfunktion ein. Auch die Umnutzung von Bestandsgebäuden in modernem Wohnraum ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die kreative planerische Lösungen fordert. Gängige Praxis sind z.B. die Umnutzung von Industriegebäuden, der Ausbau von Dachgeschossen oder die Überbauung von Garagen- und Bunkeranlagen.

Durch das vergleichsweise geringe Eigengewicht von Holzkonstruktionen sind nahezu alle Erweiterungsszenarien möglich, natürlich in Abhängigkeit der baurechtlichen Vorgaben.

Quelle: Index Architekten Frankfurt

Quelle: Index Architekten Frankfurt

 

Kleine und mittlere Wohngebäude

Kleine und mittlere Wohneinheiten bieten insbesondere in kleineren Kommunen, in denen Strukturen mit einer kleinzelligen, parzellierten Bauweise vorherrschen, eine dem Ortsbild angepasste städtebauliche Lösung. Auch für diese Bauaufgabe werden durch die Holzbaubranche Konzepte mit hoher Wertigkeit und Flexibilität für eine dauerhafte Wohnraumnutzung angeboten. So können etwa entsprechend konzipierte Holzbauten mittels flexibler und austauschbarer Innenwände zunächst als Sammelunterkunft zur Unterkunft von Flüchtlingen genutzt werden und später im Rahmen einer Umnutzung zu Sozialwohnungen umgebaut werden.

Bei einer dauerhaften Nutzung zu Wohnzwecken sind kleine und mittlere Wohneinheiten zu betrachten. Sie unterliegen gleichermaßen den Anforderungen der BauO NRW und den Anforderungen der EnEV.

Aufgrund der Vorschriften der BauO NRW zu Abstandsflächen ist der Flächenbedarf für kleine und mittlere Wohneinheiten im Verhältnis zur Anzahl der Bewohner in der Regel größer als für Lösungen mit komplexen, größeren Wohnquartieren.

 

Große Wohnbauten

Große Wohnbauten lassen insbesondere im städtischen Umfeld neue Wohnquartiere entstehen. Dementsprechend sollten bei der Konzeption großer Wohnbauten städtebauliche Belange, welche die langfristige Nutzung bei hoher Aufenthaltsqualität garantieren, beachtet werden. Die Größe der gestaltprägenden Struktur bietet somit gleichermaßen sowohl planerische Herausforderung als auch gestalterische Verantwortung, die das neue Wohnquartier und den Stadtteil für Jahrzehnte prägen kann.

Bei der Planung großer Wohngebäude kann eine zukunftsweisende und flexible Nutzung angestrebt werden. Der moderne Holzbau mit seinen werkmäßig vorgefertigten Elementen bietet hier eine von keiner anderen Bauweise erreichbare Schnelligkeit, um komplexe Quartiere aus gleichförmigen, unterschiedlichen oder gereihten Gebäuden zu errichten.

Eine Verknüpfung der vorhandenen zur neu zu schaffenden Infrastruktur sowie die Verbindung von Freiflächen und Gebäuden können Impulse setzen, die qualitativ hochwertige Wohnviertel mit hohem Wiedererkennungswert entstehen lassen.

Temporäre Wohnunterkünfte

Temporäre Wohnunterkünfte werden dann geschaffen, wenn es sich um provisorische Gebäude mit beschränkter Gesamtnutzungszeit zur kurzfristigen Unterbringung beispielsweise von Flüchtlingen handelt (z.B. Containerbauten) oder das Nutzungskonzept den Rückbau und eine dauerhafte Folgenutzung für das Gebäude an einem neuen Bauort vorsieht.

Der moderne Holzbau bietet die Möglichkeit, temporäre Wohnunterkünfte mit hoher Wertigkeit und ohne Einschränkungen bezüglich der aktuell gültigen Gebäudestandards etwa im Bereich des Wärme- oder Schallschutzes herzustellen. Konstruktionen, die  umgesetzt und an neuer Stelle wieder aufgebaut werden sollen, erfordern jedoch ein hohes Maß an Robustheit und Stabilität, die nur von eigens für diese Aufgabe konzipierten Bauten erreicht werden kann.

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Services:

 

Öffentliche Bauentscheider

Die aktuellen Herausforderungen „Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge“ und Sozialer Wohnungsbau durch Holzbaulösungen schnell und effizient in Ihrer Kommune meistern.
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Unternehmen der Holzbaubranche

Konzepte und Bauleistungen Ihres Unternehmens für das schnelle und effiziente Bauen mit Holz zur Bereitstellung von Wohnunterkünften für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten.
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Private Investoren

Wohngebäude aus Holz mit hoher Wertigkeit und flexiblen Nutzungskonzepten zur Unterbringung von Flüchtlingen und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus schnell und effizient realisieren und neue Förderprogramme nutzen.
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Planer & Projektentwickler

Planungsleistungen für das ganzheitliche Bauen mit Holz zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anbieten und Projekte entwickeln. Komplexe Aufgaben beim Bauen mit Holz bewältigen und Lösungen erarbeiten.
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Fachberatung Holzbau

Nutzen Sie die individuellen und Beratungsleistungen der Holzbau-Fachberater für die Umsetzung Ihrer Holzbauprojekte.
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Holzbau in NRW

Zur Umsetzung von anspruchsvollen Holzbauprojekten verfügt NRW über eine Vielzahl von leistungsstarken und innovativen Partnern, sei es im Bereich der Hersteller von Holzbauprodukten und der ausführenden Holzbauunternehmen oder bei Planern und Architekten. Darunter befindet sich eine Vielzahl von „hidden champions“, die europaweit (Holz-) Bauprojekte realisieren.

Insgesamt umfasst der Holzbau in NRW fast 3.000 Unternehmen, darunter sowohl Betriebe mit bundesweiter Spitzenstellung und bis zu 480 Beschäftigten als auch eine Vielzahl von Betrieben des Zimmererhandwerks. NRW stellt nach Bayern und Baden-Württemberg einen der wichtigsten Konzentrationsstandorte im Bereich des Holzbaus dar.

Insbesondere standardisierte Holzbaukonzepte für kleinere Wohneinheiten ermöglichen eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in den Städten und Gemeinden von NRW. Diese können schnell und kostengünstig durch qualifizierte Zimmereibetriebe „vor Ort“ und in der Fläche umgesetzt werden. Dadurch können die Kapazitäten der Branche zur schnellen Bereitstellung von Wohnraum zusätzlich und deutlich gesteigert werden.